Modul II
Im zweiten Modul werden die Teilnehmer in die Praxis der therapeutischen
Arbeit eingeführt. Es besteht aus zwölf Trainingseinheiten und
zwei Supervisionswochenenden. Die Trainingseinheiten sind unterteilt
in die Themenbereiche "Therapeutische Kunstfertigkeiten" und "Körperorientierte
Therapien".
Im Mittelpunkt steht die Entwicklung einer therapeutischen Haltung,
die von Liebe, Akzeptanz, Offenheit und Präsenz geprägt ist. Es erfolgt
die Vermittlung von Wissen, das Erlernen der Gestaltung von Einzelsitzungen
und der Einsatz verschiedener therapeutischer Werkzeuge.
Teil des Trainings ist die Begleitung jedes einzelnen Teilnehmers durch
sechs Einzelsitzungen mit einem Mentor aus dem Trainerteam.
Bei entsprechender Vorerfahrung ist es möglich, das Training mit dem
zweiten Modul zu beginnen. Dazu ist ein Interview mit einem der
Trainer erforderlich.
Die Seminarbeschreibungen entsprechen nicht der chronologischen Reihenfolge von
Modul II.

Themen und Termine Modul II
Präsenz und Arbeiten aus der Mitte 1
24. – 27. November 2011
Präsenz und Arbeiten aus der Mitte 2
5. – 8. Januar 2012
Die Arbeit mit Inneren Dynamiken (Voice Dialogues)
8. – 11. März 2012
Präsenz und Atemarbeit
26. – 29. April 2012
Körper- und Charaktertypologie 1
7. – 10. Juni 2012
Körper- und Charaktertypologie 2
26. – 29. Juli 2012
Supervision
1. – 2. September 2012
Projektionen als Spiegel
11. – 14. Oktober 2012
Entwicklungspsychologie und Essenzarbeit 1
22. – 25. November 2012
Entwicklungspsychologie und Essenzarbeit 2
10. – 13. Januar 2013
Systemisches Verständnis in der offenen Sitzung
7. – 10. März 2013
Supervision
20. – 21. April 2013
Ressourcenorientiertes Arbeiten
30. Mai – 2. Juni 2013
Integration und Abschluss
20. – 21. Juli 2013
Infos
- Beginn jeweils am 1. Tag um 10.00 Uhr
- Preis: € 5.635,-
- inkl. Unterrichtsmaterial, sechs Einzelsitzungen und Übernachtung
im
Seminarraum, wenn gewünscht
- Ratenzahlung:
– pro Teil € 370,- zzgl. einer Anzahlung von € 500,- oder
– 21 Monatsraten á € 245,- zzgl. einer Anzahlung von € 500,-
- 25% Ermäßigung für Teilnehmer bis zum 25. Lebensjahr. Studenten und Auszubildende erhalten 15% Ermäßigung.

Therapeutische Kunstfertigkeiten
… bilden das Fundament der Ausbildung. Sie ziehen sich wie ein roter
Faden durch das zweite Modul. In ihnen wird das Grundverständnis
therapeutischen Arbeitens vermittelt. Die gesamte Vielfalt der Interaktion
zwischen Therapeut und Klient wird erforscht, in der Praxis erfahren
und geübt. Ein Hauptaugenmerk liegt darauf, wie sich der
Lernende in der therapeutischen Arbeit selbst erfährt. Je mehr Wachheit
und Bewusstheit der Therapeut entwickelt, umso mehr kann er den
Klienten in der Begegnung mit sich selbst unterstützen.
Wir erachten es als sehr wichtig und wertvoll, dass die Erarbeitung und
Behandlung der einzelnen Themen an der praktischen Arbeit orientiert
ist. Das heißt, die Lernenden beginnen Sitzungen oder Teile von Sitzungen
selbst durchzuführen. Dadurch werden sie Schritt für Schritt in die
therapeutische Arbeit eingeführt und lernen aus den daraus resultierenden
Fragen und Antworten.

Präsenz und Arbeiten aus der Mitte
24. – 27. November 2011, mit Ramateertha Doetsch
5. – 8. Januar 2012, mit Subodhi Schweizer und Samarona Buunk
Diese beiden Abschnitte des zweiten Moduls stellen eine Einführung
in die Grundlagen therapeutischer Arbeit im Rahmen der spirituellen
Therapie dar.
Da ist zunächst die innere Haltung und der Raum, aus dem heraus der
Therapeut seine Arbeit aufnimmt. Die Begegnung zwischen Therapeut
und Klient kann nur fruchtbar sein, wenn der Therapeut frei ist von
Vorstellungen und Idealen darüber,wer der Klient ist oder sein soll. In
dieser Freiheit und Atmosphäre der Unvoreingenommenheit kann der
Klient beginnen sich zu öffnen, sich selbst zu entdecken und mitzuteilen.
Es wird gezeigt, wie der Therapeut diesen Raum zunächst einmal in
sich selbst findet und was ihn daran hindert, sich selbst in diesem Raum
zu bewegen: Ambitionen,Versagensängste, der Wunsch nach Kontrolle
und vieles mehr können Therapeut und Klient beeinträchtigen. Sich
nicht in diesem Dickicht von Richtig und Falsch, Gut und Böse, Erfolg
und Misserfolg zu verlieren, sondern sich des "offenen Raumes" immer
wieder zu erinnern – also wach und bewusst zu bleiben – ist der
Schlüssel, durch den Technik zu Liebe und Therapie zu Transformation
wird.
Themen
- Der Aufbau einer Sitzung
- Die Klärung des "Themas" für die Sitzung:
- Vorgeschichte erfragen
- "Zuhören"
- Gesprächsführung
- Finden und Benennen dessen, was ist
- Die Haltung des Klienten zum Thema
- Die Haltung des Therapeuten in der Sitzung:
- Vorbereitung für die Sitzung
- Vorurteilslosigkeit
- Anerkennen, was ist
- Die Bedeutung von Meditation in der Arbeit:
- Das Potenzial der Leere

Die Arbeit mit inneren Dynamiken
nach der Methode des Voice Dialogues
8. – 11. März 2012, Anando Würzburger
Die menschliche Psyche ist energetisch dynamisch und sehr vielschichtig.
Ihre sich gegenseitig sich widerstrebenden Anteile verhindern oder
hemmen oft die Entfaltung unseres essenziellen Selbst. Mithilfe der
Methode des Voice Dialogues lernen wir zu unterscheiden zwischen inneren
Stimmen, die aus Erfahrungen und Prägungen der Kindheit oder
unseres Erwachsenenlebens stammen und den essenziellen Qualitäten
deines Selbst. Es wird ermöglicht, die inneren Stimmen direkt erfahrbar,
sichtbar, hörbar und im physischen Raum fühlbar werden zu lassen.
Innere Konflikte werden in ihrer energetischen Dynamik greifbar.
Jede Stimme bekommt ihren Platz, kann in liebevoller Akzeptanz integriert
und neu verhandelt werden.
Themen
- Begegnung mit verschiedenen Anteilen der Persönlichkeit:
z.B. der innere Kritiker, das verletzte Kind, das lebensfrohe
Kind
- Konflikte im Außen spiegeln sich im Inneren wider
- Der Raum des Bewusstsein und die Verbindung zum existenziellen
Sein
- Aufdeckung negativer Glaubenssätze
- Stärkung essenzieller Qualitäten


Projektionen als Spiegel
11. – 14. Oktober 2012, Turiya Hanover
In dieser Trainingssequenz möchten wir die Mechanismen von Projektion,
der Übertragung und Gegenübertragung in der therapeutischen
Beziehung zwischen Therapeut und Klient verstehen. Sie geben uns einerseits
wertvolle Hinweise, um die Geschichte und die Persönlichkeitsentwicklung
des Klienten zu verstehen. Andererseits konfrontieren
sie den Therapeuten mit seinen eigenen ungelösten Themen.
Unbewusster Umgang mit diesen Projektionen führt zu einer Wiederholung
schädigender Beziehungen aus der Kindheit und führt
schließlich zu einem Scheitern der Therapie,wie z.B. das Eingehen sexueller
Beziehungen zwischen Therapeut und Klient. Der bewusste
Umgang mit Projektionen ist ein machtvolles "Werkzeug", das wir nutzen
können.
Themen
- Den Mechanismus von Projektionen verstehen
- Die Übertragung
- Die Gegenübertragung
- Innerliche Reaktionen auf den Klienten verstehen und
deuten
- Sexueller Anziehung zwischen Klient und Therapeut angemessen
begegnen

Entwicklungspsychologie und Essenzarbeit
22. – 25. November 2012, Samarona Buunk
10. – 13. Januar 2013, mit Samarona Buunk
Die moderne Psychologie betrachtet die Entwicklung des Egos als eigenständigen
vollständigen Prozess. In der spirituellen Lehre wird die
Entwicklung des Egos fast immer als falsch und nicht erstrebenswert
betrachtet. Es wird versucht, über das Ego hinauszugehen, es zu transzendieren.
Diese Trainingssequenzen vermitteln die Grundlagen entwicklungspsychologischer
und spiritueller Arbeit. Wir betrachten die Ego-Entwicklung
und spirituelle Transformation als einen einheitlichen Prozess der
menschlichen Evolution.
Im Vordergrund steht das Verständnis von Konditionierung und wie
die dadurch entstandene Identifikation mit der Persönlichkeit oder dem
Ego uns von unserer Buddha-Natur entfremdet. Es werden therapeutische
Werkzeuge erlernt und eingeübt, die den Klienten auf seinem Weg
von der Identifikation mit der Vergangenheit in die Gegenwart unterstützen.
Unser Selbstbild, das, was wir zu sein glauben, wird geprägt durch
Erfahrungen in den verschiedenen Entwicklungsphasen unserer
Kindheit. Wachstum ist, zumindest teilweise, ein Prozess der Dekonditionierung.
Dabei führt eine bewusste Erfahrung zu einer
Veränderung des Selbstbildes und essenzielle, unterdrückte Teile des
Individuums werden befreit.
Der therapeutische Ansatz, der hier vermittelt wird, basiert auf einem
genauen Verständnis der entwicklungspsychologischen Zusammenhänge.
Sie haben zur Prägung der Persönlichkeit und zum Verlust unserer
essenziellen Qualitäten geführt.
Themen
- Wachstum und Konditionierung:
Entwicklungsphasen der Kindheit nach Freud, Reich und
der Objektbeziehungstheorie
- Die Struktur der Psyche:
Es, Ego, Über-Ich und der Zusammenhang mit den
Abwehrmechanismen
- Der Loslösungs- und Individuationsprozess und die
Geburt der Persönlichkeit
- Der Verlust der Essenz und die Rückkehr zur Essenz:
Einführung in die Essenzarbeit nach A.H. Almaas
- Die Thematik der Fixierung, Regression, Projektion
und Narzissmus
- Spirituelle Thematik:
Identität und Individualität, Selbst und Nicht-Selbst,
Selbstbilder, Grenzen, Raum und Leere,
Identifikation und Disidentifikation
Methoden
- Arbeit mit frühkindlichen Prägungen
- Meditationen zu essenziellen Erfahrungen
- Aufdecken des Selbstbildes:
Mitteilen und Spiegeln
- Arbeit mit dem Über-Ich


Systemisches Verständnis in der offenen Sitzung
7. – 10. März 2013, mit Ramateertha Doetsch
Kaum eine andere Therapiemethode hat in den letzten Jahren so viel
Verbreitung und Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit gefunden wie
das Familienstellen. Bert Hellinger hat ein bereits bekanntes Verständnis
über Zusammenhänge in Familiensystemen aufgegriffen, vertieft und
weiterentwickelt.
Diese Zusammenhänge folgen bestimmten Gesetzen, die er "Ordnungen
der Liebe" nannte. Es entstand eine Arbeit, die bald weit über den
Therapeutischen Rahmen hinaus, Einsichten in die Geheimnisse des
Lebens und die intimen Zusammenhänge menschlicher Existenz erlaubt.
Wenn Bert Hellinger vom Arbeiten aus der "leeren Mitte" heraus
spricht, beschreibt er eine meditative Grundhaltung, die Grundlage der
spirituellen Therapie ist.
In diesem Abschnitt geht es darum, Grundzüge dieser Arbeit kennen
zu lernen, um sie in die Einzelarbeit mit Klienten einbeziehen zu können.
Begriffe wie "wissendes Feld", "Verstrickung", "unterbrochene
Hinbewegung", "Primärgefühle", "Sekundärgefühle" werden erklärt. Ihr
Verständnis erweitert den Spielraum therapeutischer Interventionen.
Zugleich führt diese Arbeit Therapeut und Klient in einen Raum, der
von Stille, Absichtslosigkeit und Nicht-Urteilen geprägt ist. Er erkennt
und nimmt an, was ist, und führt so weiter in den Fluss des Lebens.
Themen
- Grundzüge systemischer Zusammenhänge
- Gegenwarts- und Herkunftssysteme: Arbeit mit
Bodenankern für die Einzelarbeit
- Ordnungen der Liebe: der Ausgleich von Nehmen und
Geben
- Unterbrochene Hinbewegung
- Symptome in der Aufstellungsarbeit
- Bewegungen der Seele: Bewegung in Stille
- Themenspezifische Aufstellungen

Ressourcenorientiertes Arbeiten
30. Mai – 2. Juni 2013, mit Turiya Hanover
Dieser Abschnitt ist darauf abgestimmt, ein grundlegendes Verständnis
von Schock und Trauma zu vermitteln sowie praktische Fertigkeiten
zu lernen, die helfen, in der Praxis damit umzugehen. Richten wir unseren
Blick auf traumatische Störungen in der Therapie, dann geht kein
Weg an der Körperwahrnehmung vorbei. Traumatische Ereignisse im
Leben eines Menschen sind im Körper gespeichert und nur durch körperliche
Wahrnehmung können sie aufgelöst und geheilt werden.
Ein psychisches Trauma ist ein Ereignis, dass die Stimulusbarrieren des
Körpers durchbricht und überwältigende Gefühle der Hilflosigkeit auslöst,
die sich auf das Nervensystem auswirken. Durch das Zurückerlangen
der Empfindungsfähigkeit im Körper können wir wieder einen
Ort der Sicherheit in unserem Körper wahrnehmen, und so langsam
Schritt für Schritt das Trauma auflösen.
Dies ist ein sehr heilender Prozess, in dem wir lernen Ressourcen zu
aktivieren, die dem Klienten helfen aus der Erstarrung wieder in die
Lebendigkeit zu kommen.
Themen
- Verständnis von Trauma und Traumasymptomen
- Auswirkungen von Traumata auf das Nervensystem
und die Psyche
- Die Wichtigkeit von Ressourcen und der Aufbau eines
heilenden Beziehungsfeldes in der Arbeit
- Verständnis von Erstarrung und Dissoziation
- Das Zurückerlangen der Empfindungsfähigkeit im Körper
- Lernen, eine einladende Empfindungssprache anzuwenden
- Fertigkeiten für die Arbeit mit traumatisch gebundener
Energie, Erdung und Zentrierung
- Ressourcenorientiert arbeiten
- Das Erkennen der eigenen Grenzen
- Der Zeitfaktor
- Lernen, nicht zu interpretieren, sondern nur zu spiegeln

Körperorientierte Therapie
Die Arbeit mit Emotionen und festgehaltenen Gefühlen ist grundlegend
in der Einzeltherapie. In diesem Abschnitt werden wir körperorientierte
Techniken vorstellen, die einen direkten Zugang zum Körper
und den Emotionen vermitteln. Körper, Psyche und Geist sind eine untrennbare
Einheit. Unverarbeitete Gefühle der Psyche manifestieren
sich im Körper durch Spannung und Schmerz, in der Körperhaltung
sowie durch Blockaden im Energiefluss, die das Wohlbefinden beeinträchtigen.
Der Körper besitzt die Fähigkeit, sich selbst zu regulieren
und sich selbst zu helfen. Er sucht immer wieder Wege, um einen
Zustand von Harmonie und Entspannung herbeizuführen. Sind die
äußeren Anforderungen zu hoch und ist man zu großem Stress oder
emotionalem Druck ausgesetzt, kann es zu Störungen dieser Selbstregulation
des Körpers kommen.
Integrative Körperarbeit gibt dem Klienten Raum, den Impulsen des
Körpers zu vertrauen und zu folgen. Er entdeckt so neue Möglichkeiten,
emotionale Spannungen zu entladen. Das innere Gleichgewicht
wird wiederhergestellt und die Energie kann wieder natürlich fließen.

Präsenz und Atemarbeit
26. – 29. April 2012, mit Anando Würzburger
Richten wir unseren Blick auf die Körperorientierte Therapie, dann geht
kein Weg am Atmen vorbei. Atmen ist Leben. Wenn wir das Leben in
vollen Zügen genießen wollen, darf der Atem nicht klein und eng gehalten
werden. Doch schon in der Kindheit haben wir unbewusst gelernt,
flach zu atmen. Dadurch waren wir angepasst und "brav". In der
körperorientierten Therapie befreien wir durch tiefes Atmen die zurückgehaltene
Vitalität und Lebendigkeit. Wenn wir eine natürliche und
tiefe Atmung zulassen, lernen wir unsere Gefühle anzunehmen und ihnen
zu vertrauen. Tiefere Schichten unseres Seins können neu erlebt
und wieder ganz und heil werden.
In diesem Trainingsabschnitt lernst du unterschiedliche Atemtechniken
und ihre Wirkung kennen.
Themen
- Erlernen unterschiedlicher Atemtechniken:
öffnende und zentrierende
- Natürliches Atmen verstehen und fördern:
Rhythmus und Aufbau des Atems
- Das richtige Maß finden:
Integratives Atmen verbunden mit Körperbewusstsein
und Erdung
- Umgang mit Schock und Trauma
- Atem als Zugang zum inneren Heiler

Körper- und Charaktertypologie
7. – 10. Juni 2012, mit Subodhi Schweizer
26. – 29. Juli 2012, mit Subodhi Schweizer
In diesen beiden Abschnitten des Trainings lernen wir die unterschiedlichen
Körper- und Charaktertypen nach Wilhelm Reich kennen. Reich
unterschied fünf Charaktertypen, die alle durch familiäre und gesellschaftliche
Prägungen in unterschiedlichen Entwicklungsphasen der
frühen Kindheit entstehen. Diese Prägungen wirken sich auf Körper
und Psyche aus. Sie sind sichtbar in der Körperhaltung und den
Verhaltensmustern und drücken sich durch Vorlieben, Gewohnheiten,
Ängste und Stärken aus. Wir alle sind durch diese Entwicklungsphasen
gegangen und wurden in jeder auf eine ganz spezifische Weise geprägt.
Wenn wir uns mit den Charaktertypen und ihren Merkmalen befassen,
stellen wir fest, dass sich meist einer der Typen am stärksten herausgebildet
hat und sich im Leben des Klienten besonders zeigt.
In der Therapie kann durch das Lesen der Körperstruktur eine Diagnose erstellt werden. Die Körperhaltung gibt Aufschluss über die emotionalen
Strukturen und Themen des Klienten und kann richtungweisend
für die Art der therapeutischen Arbeit sein. Passend zu jedem Körpertyp
werden ausgesuchte körperorientierte Übungen und Interventionen
vermittelt die in der Einzelsitzung angewendet werden können.

Supervisionswochenenden
1. – 2. September 2012
20. – 21. April 2013
Als siebter und zwölfter Teil von Modul II finden zwei Supervisions-Wochenenden
statt. Sie dienen der Vertiefung des bereits Erlernten. Es
werden keine neuen Lerninhalte vermittelt; der Fokus liegt auf der praktischen
Anwendung des bereits Erarbeiteten. Dazu gehört das Geben
von Einzelsitzungen, die von einer dritten Person supervidiert werden.
Feedback und Erfahrungsaustausch werden in diesem geschützten
Rahmen den Mut für weitere Öffnung und Exploration stärken.

Integration und Abschluss
20. – 21. Juli 2013
Modul II schließt mit einem Integrations- und Abschlussteil ab. Ziel der
Ausbildung ist die Vermittlung von Grundkenntnissen und das Erlernen
von Methoden der spirituellen Psychotherapie, sodass sie eigenständig
als Einzeltherapie angewandt werden kann. Obwohl wir darauf achten,
Leistungsaspekte so weit wie möglich aus der Ausbildung herauszuhalten,
finden wir es notwendig, einen Prozess der Selbsteinschätzung sowie
die Reflexion und Integration des Gelernten zu fördern. Die
Teilnehmer haben Gelegenheit, sich in Form einer eigenständig durchgeführten
Einzeltherapie und durch Dokumentation der Begleitung eines
Therapieprozesses zu präsentieren. Hierbei sollen nicht nur die erlernten
Verfahren und Methoden, sondern auch die Entwicklung der
meditativen Präsenz im Mittelpunkt stehen.
Dieser Ausbildungsteil wird mit der Vergabe eines Zertifikats abgeschlossen.
Es berechtigt zur Teilnahme an den aufbauenden Lehrassistenzen
sowie an fortlaufenden Supervisionen.
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